Motiv: Lassithi

Lasithi

Der Bezirk Lasithi ist der östlichste der vier Regionalbezirke Kretas und zieht sich, auch die anderen Bezirke, von der Nord- bis an die Südküste der Insel. Seine Verwaltungshauptstadt ist Agios Nikolaos, im Norden des Bezirkes, unweit des Touristenzentrums Elounda.

Neben den spektakulären Landschaften, sind im Bezirk Lasithi zahlreiche archäologische Ausgrabungsstätten zu finden, die Zeugen der minoische Hochkultur sind – Viele Funde sind in den archäologischen Museen von Heraklion und Sitia ausgestellt. Neben den Ruinen von Itanos, Palekastro, Mochlos und Gournia ist die Palastanlage von Kato Zakros besonders sehenswert.

Namensgeber des Bezirks ist die Lasithi- Hochebene: Sie beginnt etwa 30 km westlich von Agios Nikolaos und liegt in über 800 Metern Höhe. Die imposante, fruchtbare Karstebene breitet sich über mehrere Bezirke aus und gehört zu den schönsten Landschaften Kretas. Charakteristisch sind die bekannten, mit weißen Tüchern bespannten Windräder. Viele kleine Bergdörfer laden zu einem Besuch ein, zum Beispiel um eine der vielen kleinen Kirchen zu besichtigen oder Souvenirs zu erwerben. Zu den meistfrequentierten Orten der Hochebene gehört Psychro: Hier befindet sich eine der minoischen Kultstätten Kretas: die Höhle des Zeus, dem Obersten aller griechischen Götter. Einem Mythos zufolge soll diese Tropfsteinhöhle sein Geburtsort gewesen sein.

Im Osten des Bezirkes Lasithi befindet sich der bekannte Palmenstrand von Vai. Mehr als 5000 Dattelpalmen bilden einen großen Wald entlang des Sandstrandes, der von vielen (Tages-) Touristen besucht wird.

Ganz im Süden liegt das Tourismuszentrum, Ierapetra, mit rund 16.000 Einwohnern die größte Stadt Lasithis.

Die Gemeinden vom Bezirk Lasithi:
Agios Nikolaos, Ierapetra, Lasithi-Hochebene und Sitia

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