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Südkreta: Wild und ursprünglich

Dein Reiseführer von Paleochora bis Zakros: Für Individualisten, Naturfreunde & Aussteiger auf Zeit

Südkreta ist eine Welt für sich – rau, herzoffen, windumweht. Keine Region Kretas ist so unverfälscht wie der Süden: Hoch aufragende Berge fallen steil ins tiefblaue Meer, Hirten treiben ihre Ziegen über Geröllhänge, und Tavernen servieren Lamm aus eigener Haltung. Dieser Guide nimmt dich mit von Paleochora im Westen bis zur Südküste von Zakros im Osten – mit vielen Tipps für alle, die das echte Kreta suchen.

Paleochora – Das Tor zum wilden Süden

Am Ende einer kurvigen Straße öffnet sich Paleochora wie ein verstecktes Paradies: Zwei Strände, ein ruhiger Ortskern, Künstler, Freigeister und viele Stammgäste.

Besonderheiten:

  • Sand- & Kiesstrände auf zwei Seiten der Halbinsel
  • Sonnenuntergänge vom Venetianischen Kastell
  • Ideal für Langzeiturlaub & Familien mit Freiheitsdrang

Tipp: Im Herbst ist Paleochora besonders magisch – das Licht, die Stille und die Wärme bleiben, wenn die Menge geht.

Sougia & die Samaria-Schlucht

Südlich von Chania liegt Sougia – ein abgeschiedener Badeort, Ausgangspunkt für Wanderer in die Samaria- oder Agia-Irini-Schlucht. Viele Besucher kommen zu Fuß oder per Boot.

Erleben:

  • Naturstrände ohne Schirme
  • Hippie-Flair & stille Nächte
  • Wanderung zur byzantinischen Kirche Agios Pavlos am Meer

Lentas – Heiliger Ort mit Hippieseelen

Der Legende nach war Lentas ein heiliger Ort für Asklepios, den Gott der Heilkunst. Heute treffen sich hier Yogis, Künstler und Sinnsucher – in kleinen Unterkünften unterhalb der Berghänge.

Was macht Lentas besonders?

  • Beruhigende Energie & sanfter Tourismus
  • Tägliche Yogastunden, Massagen, alternative Angebote
  • Kleiner Kiesstrand mit gemütlicher Taverne

Matala – Mythos, Musik & Höhlen

Matala ist bekannt für seine Hippie-Höhlen im Felsen, in denen in den 70ern bereits Bob Dylan übernachtete. Heute treffen sich hier Reisende jeden Alters auf der Suche nach Freiheit – oder zumindest dem Gefühl davon.

Was erwartet dich:

  • Strand mit Blick auf steile Felsen
  • Höhlensystem der römischen Nekropole
  • Live-Musik, Handwerksstände, Hippie-Festival im Juni

Tipp: Übernachte lieber in Pitsidia oder Kommos – etwas ruhiger, aber in Gehweite.

Triopetra, Agios Pavlos & der Süden

Triopetra:

  • Drei Felsen im Meer geben dem Ort seinen Namen
  • Weite, stille Sonnenuntergänge

Agios Pavlos:

  • Sanfte Dünenlandschaft
  • Yoga-Retreats, Naturcamping, absolute Ruhe

Ierapetra – Südlichste Stadt Europas

Ierapetra ist die einzige größere Stadt im Süden – wirtschaftlich geprägt vom Gemüseanbau in Gewächshäusern, aber auch charmant mit einer hübschen Altstadt und einer schönen Promenade.

Highlights:

  • Venezianische Festung „Kales“
  • Stadtstrand & Boote zur Insel Chrissi (Karibik-Feeling)
  • Authentische Küche in Hinterhof-Tavernen

Kretas wilder Südosten: Xerokambos & Zakros

Xerokambos: Weite Sandbuchten, türkisblaues Meer, kaum Zivilisation. Wer hierherkommt, bleibt oft länger als geplant.

Kato Zakros (Südseite):
Der südliche Zipfel des bekannten Dorfes Zakros liegt versteckt am Ende einer wilden Schlucht – mit minoischem Palast, feiner Taverne am Strand und der Schlucht der Toten.

Hier findest du:

  • Ruhe wie nirgendwo sonst
  • Archäologie ohne Absperrungen
  • Wanderwege, Sternenhimmel & kretische Ursprünglichkeit